| Bestehende Hindernisse und Gefahren Dem Radverkehr stellen sich in Weinheim grundsätzliche Probleme durch Höhenunterschiede und engen Straßen, die allen Verkehrsteilnehmern gerecht werden müssen. Die geringen Straßenbreiten lassen auch trotz gut gemeinter Querungshilfe keine ausreichende Fahrbreite zu, um Radfahrern eine sichere Spur zu geben. Auch die Unterteilung von Fahrradwegen durch eine Ampelschaltung ist mitunter nicht ungefährlich.Beispiel:Besonders gefährlich ist die Situation beim Übergang über die Bergstraße an der OEGHaltestelle Luisenstraße. Wenn man dort über die Brücke aus Richtung Hallenbad kommend wartet und „grün“ bekommt, kann es sein, dass man vor dem Überqueren der OEGGleise plötzlich wieder abgestoppt wird, weil von links hinten im totem Sichtwinkel eine OEG über die Brücke in die Kurve einfährt. Wer diese Situation nicht kennt oder nicht daran denkt, dass man ein Auge auf die gegenüberliegende Ampel und das andere möglichst nach links hinten richten muss, könnte leicht unter die Räder der OEG kommen. Verbesserungsvorschläge Bei der Planung von Fahrradstrecken in Weinheim ist vor allem der Gesichtspunkt zu beachten, dass nach Möglichkeit unnötige Steigungen zu vermeiden sind. Das ist nicht nur für Ältere wichtig, auch Rollstuhlfahrer, Führer von Kinderwagen und vor allem auch die Radfahrer vermeiden gern unnötige Steigungen. Als Beispiel für Radfahrer: Die Babostraße als einzige niveaugleiche Verbindung zwischen ihren Endpunkten ist Einbahnstraße, wird aber heute oft und leider bisher rechtswidrig von Radfahrern in beiden Richtungen befahren. Das könnte man ohne Gefahr für den Straßenverkehr im Sinne der Radfahrer ändern. An nicht wenigen Übergängen sind noch sehr lästige Bordsteinschwellen für Radfahrer und Nutzer von Rollstuhl bzw. Kinderwagen vorhanden. Sie sollten im Zusammenhang mit ohnehin notwendigen Erhaltungsarbeiten den Bedürfnissen dieser Verkehrsteilnehmer angepasst werden. |