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Kindergärten und Tagesstätten – das richtige Angebot für junge Familien!

Vorausschauende Planung
Diese Planung ist dringend nötig, um eine optimale Kinderbetreuungssituation zu schaffen. Da haben wir in Weinheim noch viel zu tun. Bei der Alterstufe von 3 bis 6 Jahren fehlt bisher eine sogenannte Schließtagsregelung, bei der durch überlappende Schließung von Kindergärten immer eine Möglichkeit für berufstätige Eltern besteht, ihr Kind im Kindergarten betreuen zu lassen. Auch ein lückenloses Kinderbetreuungsangebot in den Ferienzeiten muss dringend organisiert werden.Generell müssen  wir bessere Möglichkeiten der Betreuung von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre tagsüber schaffen. Vorhandene Einrichtungen in Weinheim decken nur teilweise den Bedarf berufstätiger Eltern für ihre Kinder ab. Diese Aufgabe gehen wir an!


Betreuung für unter 3-Jährige
Es geht kein Weg daran vorbei, den Eltern die Betreuung für unter 3­Jährige anzubieten. Natürlich ist es sinnvoll, ein Kind, das im Laufe des Kindergartenjahres 3 Jahre alt wird, schon früher aufzunehmen. Repräsentative Studien bestätigen jedoch, dass Gruppen mit verbreiterter Altersmischung (also von 2 – 6 Jahren) nicht als Regelkindergarten geeignet sind. Generell muss über Betreuungsformen nachgedacht werden, die besser auf die Bedürfnisse von Kleinkindern ausgerichtet sind. Diesem Bedarf muss auch die finanzielle Landesförderung verstärkt Rechnung tragen.


Zusammenarbeit von Kindergärten und Schulen
Diese Zusammenarbeit wird bei früherem Einschulungsalter sehr wichtig. Der Kindergarten hat in den letzten Jahren seine Aufgabe, die Kinder auf die Schule vorzubereiten, zu Gunsten des freien Spiels vernachlässigt. Dies hat  Folgen, die manche Eltern bei der Einschulung ihrer Kinder bitter spüren. Hier ist eine Trendwende nötig und in manchen Einrichtungen schon erkennbar. Grundschule und Kindergärten müssen noch mehr zusammenarbeiten. Lassen wir den Kindern, die wir haben, eine gute Förderung und Betreuung zuteil werden. Damit erkennen wir auch als Gesellschaft die Leistung und den Mut der Eltern an, die sich trotz anderen Zeitgeistes noch für Kinder entscheiden.